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Spotanalyse

US-Arbeitsmarkt läuft rund

Lesedauer: 1 Min
In den USA sind im Januar ausserhalb des Landwirtschaftssektors 225`000 neue Stellen geschaffen worden. Die Arbeitslosenquote steigt geringfügig von 3.5 % auf 3.6 %.

US-Präsident Donald Trump bekommt damit Wahlkampfhilfe. Der Stellenaufbau zeugt von einer noch immer rund laufenden US-Wirtschaft. Jetzt legen auch die durchschnittlichen Stundenlöhne deutlicher zu. Das Plus von 3.1 % im Jahresvergleich war in dieser Höhe nicht erwartet gewesen.

Weniger schön sieht die Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe aus. Dort war zum wiederholten Mal ein Arbeitsplatzabbau zu vermelden.

Die US-Notenbank kann sich in ihrem Kurs bislang bestätigt fühlen. Allerdings werden sich die Notenbanker die Entwicklung in der Industrie und der dortigen schwierigen Situation genauer zu Gemüte führen. Trotz des insgesamt guten Arbeitsmarktberichtes sollten Zinssenkungen deshalb nicht ausgeschlossen werden. Noch sind die Folgen des neuen Coronavirus nicht absehbar. Jerome Powell betonte deshalb an der letzten Fed-Sitzung vorsorglich, dass bei einer unerwarteten Neueinschätzung die Fed bereit stünde, zu handeln.

 

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Dr. Thomas Gitzel
Chief Economist, VP Bank Group     

                          

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