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Spotanalyse

Schweizer Volkswirtschaft nicht immun

Dr. Thomas Gitzel, Chief Economist VP Bank Group
Lesedauer: 1 Min
Das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz legt im Schlussquartal 2019 nur noch um 0.3 % zu.

Die eidgenössische Wirtschaft wurde also zum Jahresende in den internationalen Sog des wirtschaftlichen Abschwungs hineingezogen. Zwar kann sich der BIP-Zuwachs im Vergleich noch immer einigermassen sehen lassen. Eines wird aber deutlich: Der konjunkturellen Schwäche der Eurozone kann sich die Schweiz auf Dauer nicht entziehen.

Wir können es kurz machen: Die Ausrüstungsinvestitionen und die Exporte zeigten sich schwach auf der Brust. Die sonstigen binnenwirtschaftlichen Kräfte stützten hingegen. Damit musste auch die Schweiz den Handelskonflikten ihren Tribut zollen.

Doch die Wachstumsraten sind ein Blick in den Rückspiegel. Aktuell beschäftigen uns die Folgen des neuen Coronavirus für die eidgenössische Volkswirtschaft und die Schweizerische Nationalbank (SNB). Temporäre Schäden wird auch die Schweiz hinnehmen müssen. Ob jedoch die SNB handelt, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Die Währungshüter werden vermutlich erst abwarten. Das Mittel erster Wahl bleiben behutsame Devisenmarktinterventionen.

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