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Spotanalyse

USA: Inflationsrate sinkt im Februar

Lesedauer: 2 Min
Die Inflationsrate geht im Februar von 1.6 % auf 1.5 % zurück. Die Kerninflationsrate (Inflationsrate ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) sinkt von 2.2 % auf 2.1 %.

Die Inflationsrate geht im Februar von 1.6 % auf 1.5 % zurück. Die Kerninflationsrate (Inflationsrate ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) sinkt von 2.2 % auf 2.1 %.

Die Inflationsrate sinkt. Niedrigere Energiepreise, gefallene Arzneimittelkosten und tiefere Autopreise zählen zu den Haupttreibern des Rückgangs. Die gesunkene Teuerungsrate ist eine gute Nachricht für die Fed. Notenbankchef Jerome Powell möchte zunächst einmal zuwarten, ehe weitere Schritte erwogen werden. Ein weiterer Anstieg der Inflationsrate hätte die Fed unter Zugzwang gesetzt.

Allerdings sollten sich die US-Währungshüter nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Die gleichzeitig veröffentlichten realen durchschnittlichen Stundenlöhne zeigen im Februar einen weiteren spürbaren Anstieg um 1.9 % im Jahresvergleich. Der regionale Ableger der US-Notenbank in Dallas zeigt in einer Studie, dass der tatsächliche Lohnanstieg in der US-Wirtschaft wesentlich höher ausfällt als es über die offiziellen Daten zum Ausdruck kommt. In der Analyse wird auf einen Lohnanstieg von 5 % verwiesen. Höhere Arbeitnehmerentgelte können von den Unternehmen auf Produkte umgewälzt werden, was wiederum die Teuerung befeuern würde. Der Rückgang der Kerninflationsrate sollte deshalb nicht als beginnender Trend interpretiert werden. Im Gegenteil: Die Gefahr besteht, dass es in den kommenden Monaten wieder nach oben geht. Die US-Notenbank tut jedenfalls gut daran, sich die Option für weitere Zinserhöhungen offen zu halten.

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Dr. Thomas Gitzel
Chief Economist, VP Bank Group

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