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Spotanalyse

USA: Inflationsrate legt im April zu

Lesedauer: 1 Min
Die Inflationsrate steigt im April von 2.0 % auf 2.1 %.

Dass die Teuerungsrate einen Zahn zulegt, muss in Anbetracht höherer Energiepreise nicht weiter verwundern. Es ist aber ein anderer Sachverhalt, der heute von Interesse ist: Auch unter Herausrechnung der volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise (Kerninflationsrate) steigt die Teuerung von 1.9 % auf 2.0 %.

Darüber hinaus sollte auch bedacht werden, dass die Lohnkosten in den USA zulegen. Ein weiterer moderater Anstieg der Kerninflationsrate sollte aus diesem Blickwinkel in den kommenden Monaten nicht weiter verwundern. Die US-Notenbank muss sich deshalb die Tür für Zinserhöhungen offen halten - auch wenn dies Donald Trump nicht gefällt.

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Dr. Thomas Gitzel
Chief Economist, VP Bank Group       

 

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