Direkt zum Inhalt
Spotanalyse

USA: Inflationsrate für den Juni

Lesedauer: 1 Min
Die Inflationsrate steigt im Juni von 2.8% auf 2.9%.

Die US-Inflationsrate erklimmt luftige Höhen. Höhere Energiepreise schieben die Teuerung weiter an. Aber auch ohne die volatilen Nahrungsmittel- und Energiepreise (Kernrate) steht noch ein Plus von 2.3% im Jahresvergleich zu Buche. Im Vormonat waren es hierbei 2.2%. Die Fahnenstange ist noch nicht erreicht: Die Inflationsraten werden in den kommenden Monaten weiter zulegen. US-Notenbankpräsident Jerome Powell bleibt derweil ruhig. Die längerfristigen Projektionen der Notenbank zeigen keinen deutlichen Inflationsanstieg an, insofern toleriert die Fed ein in ihren Augen temporär höheres Teuerungsniveau.

Spannend bleibt, wie die Notenbank auf die weiteren Strafzölle reagieren wird. Die bereits umgesetzten Maßnahmen werden sich in den kommenden Monaten in höheren Konsumentenpreisen niederschlagen. Unter anderem legte der Preis für Waschmaschinen bereits merklich zu. Die jüngst angedrohten Strafzölle auf chinesische Waren im Umfang von USD 200 Mrd. würden den Preisauftrieb weiter befeuern. Andererseits werden die Zölle aber auch immer mehr zu einer wirtschaftlichen Belastung. Es wird also interessant sein, wie die Fed darauf reagiert. Nächste Woche könnte Jerome Powell einen Einblick in seine Gefühlswelt geben. Der oberste US-Währungshüter spricht dann vor dem Bankenausschuss des Senats.


Ersten Kommentar schreiben

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.