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Spotanalyse

Schweiz: Kräftiger BIP-Zuwachs im 2. Quartal

Lesedauer: 2 Min
Schweiz: BIP legt kräftig – trotzdem gibt es Wermutstropfen

Die eidgenössische Wirtschaft kommt im laufenden Jahr kräftig voran. Im Quartalsvergleich steht ein Plus von 0.7 % zu Buche; gegenüber dem Vorjahresquartal wird ein Zuwachs von 3.4 % vermeldet. Doch das Zahlenmaterial beinhaltet nach einer Revision noch weitere Überraschungen: Der Zuwachs im ersten Quartal wurde auf ein Plus von 1 % (entgegen der letzten drei Monate des Jahres 2017) nach oben korrigiert. Die eidgenössische Wirtschaft ist damit gegenüber der Eurozone auf der Überholspur.

So gut das Zahlenmaterial auf den ersten Blick aussieht, es gibt auch Wermutstropfen. Fakt ist, dass der kräftige BIP-Zuwachs dem guten Aussenhandel zu verdanken ist. Die Exporte legen kräftig zu. Die Importe verbuchen hingen ein deutliches Minus. Vor allem der Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen ist enttäuschend. Hier hatten wir uns mehr erhofft. Da auch der private Konsum lediglich durchschnittlich mit 0.3 % zulegte, gibt die Binnenwirtschaft ein schwaches Bild ab. Die SNB kann sich deshalb nicht vollständig freuen. Zwar scheint in Anbetracht der starken Exporte der Kurs des Schweizer Franken kein Problem mehr zu sein, doch die schwachen Ausrüstungsinvestitionen hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack. In Anbetracht von Negativzinsen haben wir uns mehr Investitionslaune erhofft.

 

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