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Spotanalyse

Eurozone: Wachstum schwächer als erwartet

Lesedauer: 1 Min
Eurozone: Das BIP verbucht im zweiten Quartal ein Plus von 0.3% gegenüber dem Vorquartal. Im Jahresvergleich beläuft sich die Wachstumsrate auf 2.1%.

Der BIP-Zuwachs liegt unter den Erwartungen der Konsensprognose. Anders formuliert: Vielleicht hing ja auch einfach die Messlatte etwas zu hoch. Eine ganze Reihe von Indikatoren signalisierte, dass das Wachstum im zweiten Quartal nicht besonders üppig ausfallen wird. So zeigte sich die Industrieproduktion im April noch schwach und auch die Einkaufsmanagerindizes gaben weiter nach.

Die etwas schwächere volkswirtschaftliche Dynamik sollte nicht weiter verunsichern. Die Wachstumsraten legen im zweiten Halbjahr einen Zahn zu. Die vorerst beigelegten Handelsstreitigkeiten mit den USA dürfte das Unternehmerlager freuen. Die Investitionslaune wird deshalb nicht abrupt enden. Hier helfen die günstigen Finanzierungskonditionen. Auch der private Konsum wird den BIP-Zuwachs weiter stützen. Die Wachstumsrate des gemeinsamen Währungsraumes wird im laufenden Jahr trotz des kleinen Schwächeanfalls solide ausfallen.

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Dr. Thomas Gitzel
Chief Economist, VP Bank Group


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