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Spotanalyse

Eurozone: Wachstum fällt etwas schwächer aus

Lesedauer: 1 Min
Eurozone: Wachstum fällt etwas schwächer aus

Das BIP legt im ersten Quartal um 0.4 % gegenüber dem Vorquartal zu. Im Schlussquartal 2017 lag das Wachstum bei 0.7 %.

Der BIP-Zuwachs für den gemeinsamen Währungsraum liegt im ersten Quartal spürbar unter demjenigen des Vorquartals. In Anbetracht bereits publizierter schwächerer französischer Wachstumsdaten für die ersten drei Monate des Jahres ist dies keine Überraschung.

Die Eurozone backt beim Wachstum nun etwas kleinere Brötchen, ohne dass nun eine massive Konjunkturabkühlung zu verzeichnen wäre. Schlichtweg gilt: Die Wachstumsdynamik ist nun geringer. Darüber hinaus waren im ersten Quartal auch Witterungseffekte am Werk. Doch abseits jeglicher Sondereffekte ist unübersehbar, dass das Wachstumshoch durchschritten ist.

Es bleibt spannend zu sehen, ob auch die Debatte über Strafzölle die Investitionslaune im laufenden Jahr dämpft. Gerade das Investitionswachstum sollte eigentlich zur Wachstumstriebfeder werden. Etwaige negative Effekte der laufenden Zolldebatte werden aber ohnehin erst im zweiten Quartal zutage treten.

Insgesamt gilt: Das veröffentlichte Datenmaterial zum ersten Quartal gibt keinerlei Grund zu Rezessionsängsten. Es zeigt aber auch, dass die Konjunkturbäume nicht in den Himmel wachsen werden.

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