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Spotanalyse

Eurozone: Einkaufsmanagerindizes

Lesedauer: 1 Min
Eurozone: Einkaufsmanagerindizes - in Anbetracht der Umstände sind ordentliche Zahlen zu vermelden

Hoffen und Bangen war heute angesagt. Die verschärfte Zolldebatte in Kombination mit ohnehin schwächelnden Auftragseingängen wäre für eine weitere deutliche Talfahrt des Einkaufsmanagerindex für die Eurozone gut gewesen. Zum Wochenausklang ist jetzt aber erst einmal Durchatmen angesagt. Zwar gibt der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Juni von 55.5 auf 54.5 nach, doch in Anbetracht der widrigen Umstände hätte es durchaus schlimmer kommen können. Erfreulich ist, dass das Stimmungsbarometer für den Dienstleistungssektor zulegen kann. Für die Dienstleister gilt: Eine im Währungsraum höhere Beschäftigungsquote schiebt den privaten Konsum - und damit auch die Binnenkonjunktur an. Der aggregierte Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes und dem Dienstleistungssektor steigt somit von 54.1. auf 54.8.

Die Eurozonen-Konjunktur wird im ersten Halbjahr eine Delle verzeichnen, soviel steht fest. Allerdings droht kein jäher wirtschaftlicher Absturz. Die verbesserte Beschäftigungssituation, die niedrigen Zinsen und eine gut laufende Bauwirtschaft halten die Konjunktur im zweiten Halbjahr auf Kurs.

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