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Spotanalyse

Eurozone: Einkaufsmanagerindex gibt etwas nach

Lesedauer: 1 Min
Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone gibt im Juni etwas nach und fällt von 54.9 auf 54.3 (Composite: Dienstleistungssektor und Verarbeitendes Gewerbe).

Auch wenn der Einkaufsmanagerindex nachgibt, im Detail offenbart das Konjunkturbarometer eine überaus gute Nachricht. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich die Stimmung aufgehellt. Das gilt insbesondere für das exportstarke Deutschland. Der Rückgang des Gesamtindex ist somit dem Dienstleistungssektor geschuldet.

Im Fokus steht aber aktuell vor allem das Verarbeitende Gewerbe. Letzteres ist in die globalen Lieferketten eingebunden und fungiert deshalb auch als Wasserstandsmesser für die Zollkonflikte. Die frohe Botschaft ist: Der fortgesetzte Handelsstreit scheint die Unternehmen in den Sommermonaten nicht weiter zu belasten. Somit gewinnt das Konjunkturbild für das zweite Halbjahr weiter an Kontur. Nach einem verhältnismäßig schwachen ersten Halbjahr dürften die gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten wieder etwas an Fahrt aufnehmen. Der im Juli etwas schwächere Dienstleistungssektor sollte hingegen nicht überbewertet werden.


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