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Spotanalyse

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen geben im Juli weiter nach

Lesedauer: 1 Min
Die ZEW-Konjunkturerwartungen fallen im Juli von -16.1 auf -24.7.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen geben weiter deutlich nach. Im Umfrageerhebungszeitraum kochte die US-Zolldebatte hoch, was das Konjunkturbarometer schwer belastet haben dürfte. Unter diesem Blickwinkel spiegelt der ZEW-Index das aktuell schwierige deutsche-amerikanische Verhältnis wider. Die prognostische Kraft für das bevorstehende Wirtschaftswachstum gerät in den Hintergrund.

Der deutschen Wirtschaft droht kein jäher konjunktureller Absturz. Die deutschen Auftragseingänge für den Mai zeigten sich wieder erholt. Gegenüber dem April gingen die Neuaufträge nach oben. Auch die Industrieproduktion überraschte positiv. Das sind gute Signale für den weiteren Konjunkturverlauf. Da die Unternehmen in Anbetracht günstiger Finanzierungskondition mehr investieren und auch der Wohnungsbau floriert, wird die deutsche Wirtschaft im zweiten Halbjahr Kurs halten. Die Wette gilt: Eskaliert der Handelsstreit nicht weiter, wird der ZEW-Index im August deutlich besser ausfallen.


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