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Spotanalyse

Deutschland: Inflationsrate für den Juli

Lesedauer: 1 Min
Die deutsche Teuerungsrate geht im Juli leicht von 2.1 % auf 2.0 % zurück.

Die Energiepreise ziehen im Jahresvergleich weiterhin ordentlich an. Der Preisauftrieb von Nahrungsmittel lässt im Juli hingegen etwas nach.

Wenngleich sich die Teuerungsrate nach wie vor auf verhältnismäßig hohem Niveau befindet, für die EZB ergibt sich daraus kein Handlungsbedarf. Innerhalb des Währungsraumes bleibt der Anstieg der Konsumentenpreise unter Herausrechnung der volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise (Kernteuerung) auf einem niedrigen Niveau. Auch wenn die Kernteuerungsrate in Deutschland etwas höher sein mag, für die EZB zählt die Entwicklung des gesamten Währungsraumes. Für die Notenbank wäre erst dann Gefahr in Verzug, wenn eine deutliche Abkopplung der deutschen Preisentwicklung auf dem Programm stünde. Dies zeichnet sich auf Sicht der kommenden Monate aber nicht ab.

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Dr. Thomas Gitzel
Chief Economist, VP Bank Group


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