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Spotanalyse

Deutschland: ifo-Geschäftsklimaindex fällt deutlicher als erwartet

Lesedauer: 2 Min
ifo-Geschäftslimaindex: Rückgang, aber es gibt kein Grund zur Sorge

Der ifo-Geschäftsklimaindex fällt im Februar von 117.6 auf 115.4.

Der Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex kam mit Ansage. Die Einkaufsmanagerindizes als auch der ZEW-Index wurden in den vergangenen Tagen bereits mit schwächeren Notierungen veröffentlicht. Zu den belastenden Faktoren gehören die von der Trump Administration vorgeschlagenen Handelsrestriktionen und die gestiegenen längerfristigen Finanzierungskosten. Dies dürfte den ökonomischen Ausblick eingetrübt haben. Auch die Börsenturbulenzen werden den einen oder anderen Firmenlenker verunsichert haben.

Unabhängig von den aktuellen Belastungsfaktoren gilt aber, dass das Wachstum kaum mehr an Dynamik gewinnen kann. Wir sahen in den vergangenen Quartalen bereits bemerkenswerte Wachstumsraten, eine weitere deutliche Beschleunigung ist nicht zu erwarten. Wenn nun also wichtige Konjunkturbarometer nachgeben, ist dies weniger ein Zeichen einer bevorstehenden wirtschaftlichen Schwäche, als vielmehr eine Annäherung an die ökonomische Realität. Der Wachstumsausblick für das Jahr 2018 bleibt derweil freundlich. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind voll und die Beschäftigungssituation ist äusserst günstig - besser geht es kaum.


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