Direkt zum Inhalt
Spotanalyse

Deutschland: BIP für das 1. Quartal 2018 - schwächer als erwartet

Lesedauer: 1 Min
BIP-Zuwachs fällt geringer aus

Das deutsche BIP verbucht gegenüber dem Vorquartal ein Plus von 0.3 %. Die Konsensprognose ging von einem Zuwachs von 0.4 % aus.

Das Jahr 2017 hat uns reichlich verwöhnt. Nun ist leichtere Wachstumskost angesagt – aber bislang noch keine Diät. Der BIP-Zuwachs in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 fällt relativ klein aus. Sondereffekte wirkten voraussichtlich dämpfend. Die Warnstreiks der IG Metall und die Grippewelle dürften das Wachstum etwas geschmälert haben. Wesentlich deutlicher haben sich allerdings rückläufige Konsumausgaben des Staates ausgewirkt. Aber auch die Exporte zeigten sich verhältnismäßig schwach. Der starke Euro hinterlässt Bremsspuren.

Die Wachstumsraten haben ihren Zenit wohl vorerst überschritten. Nachgebende Konjunkturvorlaufindikatoren und ein schwächerer Auftragseingang sind untrügliche Zeichen dafür, dass die deutsche Wirtschaft einen Gang zurückschaltet. Rezessionsängste sind jedoch nicht gerechtfertigt, denn sowohl die gute inländische Beschäftigungssituation als auch die internationale Konjunktur sind viel zu gut, um sich ernsthaft Sorgen machen zu müssen. Vor allem ein kräftiger Zuwachs der Investitionen stimmt zuversichtlich, dass der Aufschwung noch einige Zeit anhält.

#Research
 ·  News aus den Finanzmärkten
Der Franken lässt die Muskeln spielen
Mehr dazu
 ·  Investment Ideen
Digitale Transformation und Sicherheit - «Alexa, beschütze mich!»
Mehr dazu
 ·  Investment Ideen
Digitale Transformation des Gesundheitswesens - «Alexa, ich habe Bauchweh»
Mehr dazu

Ersten Kommentar schreiben

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.