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Spotanalyse

Deutschland: Auftragseingänge erleiden im April erneut eine deutliche Schlappe

Lesedauer: 1 Min
Auftragseingang verzeichnen im April erneut ein deutliches Minus

Die Auftragseingänge sind der Wasserspender der Industrie, also das Lebenselixier. Sie bestimmen, wie gut es der Wirtschaft in den kommenden Monaten geht. Im ersten Quartal sah es dabei nicht mehr ganz so rosig wie noch in den letzten Monaten des vergangenen Jahres aus. Nun war die Hoffnung, dass es mit den Auftaktdaten für das zweite Quartal wieder nach oben geht. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Auftragseingänge gehen im Monatsvergleich um 2.5 % zurück. Selbst gegenüber dem Vorjahr steht nun ein Minus von 0.1 % zu Buche. Vor allem aus den Ländern der Eurozone gingen die Neubestellungen um 9.9 % gegenüber dem Vormonat zurück.

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Entwicklung sieht nicht gut aus. Die Auftragseingänge zeigen sich nun den vierten Monat in Folge schwach auf der Brust. Das ist tatsächlich besorgniserregend. Möglicherweise steckt dahinter die Zolldebatte. Die Unternehmen in der Eurozone dürften verunsichert sein, was wiederum die Nachfrage nach Kapitalgütern bremst. Die Wachstumsaussichten drüben sich damit weiter ein. Es ist durchaus möglich, dass die bundesdeutsche Wirtschaft einen stärkeren Durchhänger vor sich hat als bislang angenommen.

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