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Spotanalyse

USA: Inflationsrate für den September

Lesedauer: 1 Min
Inflationsrate springt nach oben – Stürme als Ursache

Die Inflationsrate steigt im September von 1.9 % auf 2.2 %. Die Kerninflationsrate verharrt auf 1.7 %.

Die US-Inflationsrate legt deutlich zu. Die Stürme führten zu Produktionsausfällen bei Raffinerien. Die Benzinpreise stiegen infolge dessen spürbar an, was sich nun auch in der Teuerungsrate niederschlägt. Unter Herausrechnung der volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise rührt sich hingegen nichts.

In Anbetracht der guten Beschäftigungssituation ist eine höhere Kerninflationsrate eigentlich überfällig. Unter den Währungshütern in Washington kam es deshalb schon zu Stirnrunzeln. Die Frage stellte sich, ob die expansive Geldpolitik der vergangenen Jahren nicht ins Leere gelaufen ist. Aber letztlich gilt: Es bedarf noch etwas Geduld, ehe es dann auch mit der Kernteuerung in Richtung der 2 %-Marke geht. US-Notenbankchefin Janet Yellen wird im Dezember dennoch an der Zinsschraube drehen. Es geht letztlich auch um die Glaubwürdigkeit der Fed, denn in den Projektionen der Währungshüter ist noch ein weitere Zinserhöhung im laufenden Jahr vorgesehen. Im kommenden Jahr wird das Motto dann einmal mehr lauten: wait and see.


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