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Spotanalyse

USA: Fed erhöht den Leitzins

Lesedauer: 2 Min
Janet Yellen schmeisst zum Abschied noch eine letzte Runde

Das war Janet Yellens letzter grosser Auftritt als Notenbankpräsidentin. Janet Yellen verabschiedet sich mit einem Weihnachtsgeschenk an die US-amerikanischen Sparer. Der Leitzins wird um 25 Basispunkte angehoben. Das Zielband für die Federal Funds liegt damit zwischen 1.25 % und 1.50 %.

Die solide wirtschaftliche Entwicklung und eine Inflationsrate von über 2 % rechtfertigten den Zinsschritt. Risiken für einen weiteren Anstieg der Teuerungsanstieg bestehen zwar, allerdings ist keine Gefahr in Verzug. In Anbetracht einer guten Beschäftigungssituation ist ein spürbarer Anstieg der Löhne und in weiterer Folge ein Anstieg der Inflationsrate eigentlich schon lange überfällig, doch weder die Arbeitnehmerentgelte noch die Teuerungsraten legten deutlich zu.

Der neue US-Notenbankpräsident Jerome Powell wird nach seiner Amtsübergabe im Februar deshalb erst einmal Ruhe walten lassen. Der neue Fed-Chef wird die Lage an der Inflationsfront wohl erst längere Zeit beobachten, ehe er mit einer weiteren Zinsanhebung aufwartet.

Janet Yellen gebührt derweil Respekt. Die Grande Dame der Notenbank hat das geldpolitische Wendemanöver vollzogen ohne die Märkte auf Talfahrt zu schicken. Diese Meisterleistung wird in die Geschichtsbücher eingehen.

 


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