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Spotanalyse

USA: ein stürmischer Arbeitsmarkt

Lesedauer: 1 Min
Ausserhalb des Landwirtschaftssektors wurden im September 33‘000 Stellen abgebaut. Die Arbeitslosenquote sinkt von 4.4 % auf 4.2 %.

Der US-Arbeitsmarkt hat diesen Monat einen geringeren Aussagewert. Die Wirbelstürme haben den Beschäftigungsaufbau massiv belastet. Per saldo kam es sogar zu einem Arbeitsplatzabbau. Der US-Dollar reagierte mit Veröffentlichung der Zahlen aber dennoch mit Aufwertungen, denn es stand eine andere Zahl des Arbeitsmarktberichtes im Fokus. Die durchschnittlichen Stundenlöhne kletterten spürbar nach oben und verbuchten im September ein Plus von 2.9% gegenüber dem Vorjahresmonat. Nun scheint sich also endlich das zu manifestieren, was seit langem erwartetet worden war: Es kommt zu einem gewissen Lohndruck. In Anbetracht der guten Verfassung des US-Arbeitsmarktes hätte dies eigentlich schon seit längerem der Fall sein müssen. Aber wie heisst es doch: Lieber spät als gar nicht.

Insgesamt gilt: Der makroökonomische US-Datenkranz zeigte sich zuletzt von seiner freundlichen Seite. Das Wachstum scheint Schwung zu holen. Eine Zinserhöhung im Dezember bleibt das wahrscheinlichste Szenario.


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