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Spotanalyse

USA: Arbeitsmarktbericht für den Oktober

Lesedauer: 2 Min
Das Echo der Stürme hallt noch nach: Nachholeffekte prägen den Arbeitsmarktbericht im Oktober

Ausserhalb des Landwirtschaftssektors wurden im Oktober 261'000 neue Stellen geschaffen. Die Arbeitslosenquote sinkt von 4.2 % auf 4.1 %.

Die Stürme Harvey und Irma senden noch immer ihr Echo. Im Oktober kam es nun zu Nachholeffekten am Arbeitsmarkt. Letztere fielen allerdings geringer aus als ursprünglich erwartet, da es für den Vormonat nun zu einer Revision des Datenmaterials kam. Im September ist nun ein Arbeitsplatzaufbau zu vermelden. Ursprünglich stand ein Arbeitsplatzabbau zu Buche. In den kommenden Monaten sollte der Arbeitsmarkt dann wieder im Normalmodus laufen.

Zuletzt lief es in der US-Wirtschaft rund. Die Auftragseingänge in der US-Industrie als auch die Unternehmensstimmung geben Anlass zur Hoffnung, dass die grösste Volkswirtschaft der Welt in den kommenden Monaten und Quartalen mit Schwung unterwegs sein wird. Die US-Unternehmen werden deshalb weiterhin zusätzliches Personal benötigen. Der Arbeitsplatzaufbau sollte sich fortsetzen.

Der neue Notenbankvorsitzende Jerome Powell übernimmt von seiner Vorgängerin somit im kommenden Jahr ein gut bestelltes Feld. Der US-Arbeitsmarkt zeigt sich in einer äußerst guten Verfassung und die US-Wirtschaft ist nach der Finanzmarktkrise wieder auf Erholungskurs. In einem besseren Zustand kann Powell das Ruder der Fed kaum übernehmen. Janet Yellen vollzog in ihrer Amtszeit den geldpolitischen Kurswechsel ohne Schäden in der US-Wirtschaft zu hinterlassen. Als Abschiedsgeschenk wird sie noch eine Zinserhöhung im Dezember verteilen. Aufgrund des geringen Lohnauftriebes wird sich Jerome Powell vorerst mehr um eine Feinjustierung kümmern. Grund für weitere deutliche Zinserhöhungen gibt es bislang nicht. Im Oktober stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne lediglich um 2.4 % gegenüber dem Vorjahresmonat.


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