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Spotanalyse

Schweiz: SNB bleibt auf der Hut

Lesedauer: 1 Min
Die SNB bleibt auf ihrem eingeschlagenen Weg. Die eidgenössischen Währungshüter behalten sich nach wie vor Devisenmarktinterventionen vor.

Die SNB zeigt sich über die Währungsentwicklung zufrieden. Es wird hervorgehoben, dass die Überbewertung abgebaut wurde, der Franken aber weiterhin hoch bewertete bleibe. Die Wachstumsprognose wurde in Anbetracht der schwachen Wirtschaftsentwicklung im ersten Halbjahr für das laufende Jahr nach unten revidiert.

Es bleibt alles beim Alten, so das kurze und knappe Fazit zur heutigen geldpolitischen Lagebeurteilung. Die Abwertung des Franken sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Die jüngste Devisenmarktentwicklung ist auf eine Euro-Stärke und nicht etwa auf eine Franken-Schwäche zurückzuführen. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone wird derzeit an den Finanzmärkten in rosaroten Farben gemalt. Die Brexit-Verhandlungen, die Demonstrationen in Frankreich gegen die Arbeitsmarktreformen von Emmanuel Macron und die italienischen Parlamentswahlen im Frühjahr 2018 mahnen aber zur Vorsicht. Thomas Jordan sollte sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Der vorsichtige Wortlaut lässt aber erahnen, dass die SNB sich dessen bewusst ist.


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