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| VP Bank Insight - Editorial |
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Die VP Bank Gruppe und ihre Rahmenbedingungen |

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Auch das Jahr 2009 blieb von zahlreichen Herausforderungen aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise gekennzeichnet. Das Fürstentum Liechtenstein und mit ihm die VP Bank haben sich auf die neuen Anforderungen eingestellt, was sich auch im positiven Jahresergebnis 2009 der VP Bank Gruppe zeigt. |

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Nach einem anfänglich schwachen Start erholten sich die Finanzmärkte im letzen Jahr und stabilisierten sich in der zweiten Jahreshälfte zunehmend. Auch die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbesserten sich. Die Finanzindustrie blieb jedoch von Unsicherheiten geprägt; einerseits durch die hohe Staatsverschuldung vieler Länder und andererseits durch den Druck bezüglich verschärftem Steuerinformationsaustausch in der grenzüberschreitenden Vermögensverwaltung.
Auf den internationalen Finanzplätzen lassen sich generell dieselben Tendenzen erkennen: Die nationale Gesetzgebung wird immer mehr von internationalen Standards und Absprachen überlagert. Das Ziel der einzelnen Staaten, auf die Steuerdaten aller in ihrem Hoheitsgebiet steuerpflichtigen Personen Zugriff nehmen zu können, führte zum internationalen Konsens, die Steuerdaten in Anlehnung an die OECD-Standards grenzüberschreitend zugänglich zu machen. |

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Liechtenstein hat seine Bereitschaft, diesem Standard nachzukommen, in seiner Erklärung vom 12. März 2009 und durch die Unterzeichnung von zahlreichen Abkommen betreffend den Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten bzw. von Doppelbesteuerungsabkommen bekräftigt. Damit figuriert Liechtenstein seit dem 11. November 2009 auf der weissen Liste der OECD.
Erstmals wurde mit Grossbritannien ein Abkommen realisiert, dass die Zielsetzung umsetzt, mit einzelnen Staaten individuelle Vereinbarungen zu treffen, die auch die Vergangenheit umfassen und, in Verbindung mit einer Amnestielösung, dazu betragen sollen, dass liechtensteinische Banken in Zukunft nur noch versteuerte Vermögen aus diesem Land verwalten.
Der bereits im Jahre 2008 eingeschlagenen politischen Weg der Kooperation mit klaren Prinzipien hat dem Finanzplatz mehr Rechtssicherheit verschafft, eine für die Zukunft unabdingbare Voraussetzung für die Erhaltung des Kundenvertrauens. Durch die klare politische Positionierung Liechtensteins in dieser kontroversen und umstrittenen Diskussion ergeben sich für die Banken und Finanzintermediäre neue und durchaus positive Perspektiven. |

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Im Falle der VP Bank werden diese Perspektiven unterstützt durch unsere vor zehn Jahren eingeleitete Strategie, das Onshore-Banking an ausgewählten Standorten auszubauen und das Offshore-Banking unter den neuen Bedingungen weiterzuentwickeln. In den für uns relevanten Märkten sind wir gut aufgestellt und haben die veränderten Geschäftsgrundlagen in unser strategisches Dispositiv eingebunden, wobei wir an der strategischen Grundausrichtung der VP Bank Gruppe festhalten.
Unser Kerngeschäft ist und bleibt das internationale Private Banking; deshalb setzen wir den Ausbau des Private-Banking-Geschäfts in den definierten Märkten fort. Gleichzeitig entwickeln wir das Geschäft mit Vermögensverwaltern und Treuhändern mit hohem Qualitätsanspruch weiter und pflegen den Markt Liechtenstein und Region für Kommerz-, Kredit- und Retailkunden.
Am 3. Februar 2010 hat der Verwaltungsrat Roger H. Hartmann zum neuen CEO bestellt. Roger Hartmann verfügt über eine langjährige Führungserfahrung im internationalen Private Banking. Er hat insbesondere in Asien und Luxemburg anspruchsvolle Veränderungsprozesse geleitet und sich an allen Standorten mit regulatorischen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt, die für das Bankgeschäft heute von zentraler Bedeutung sind. Wir sind überzeugt, dass Roger Hartmann die VP Bank Gruppe konsequent weiterentwickeln wird. |

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