
Am Freitag, 30. April 2010, genehmigten die 695 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre der VP Bank an der 47. Ordentlichen Generalversammlung der VP Bank alle Anträge des Verwaltungsrates: Der Geschäftsbericht 2009 wurde genehmigt, der Auszahlung einer Dividende von CHF 3.50 pro Inhaberaktie und CHF 0.35 pro Namenaktie zugestimmt sowie die Entlastung von Verwaltungsrat, Group Executive Management und Revisionsstelle beschlossen. |

Das Geschäftsjahr 2009 der VP Bank war von drei wesentlichen Faktoren geprägt: der Stabilisierung der Unternehmenszahlen und der Rückkehr in die Gewinnzone sowie von den ökonomischen, politischen und regulatorischen Entwicklungen in Liechtenstein.
Hans Brunhart, Präsident des Verwaltungsrates, sagte zur künftigen Entwicklung des Finanzplatzes: «Der Finanzplatz Liechtenstein sollte nach einer Phase der Defensive wieder offensiver werden: durch vermehrte Präsenz in für uns wichtigen Ländern, aber auch durch eine systematische Nutzung von nationalen Möglichkeiten in der Rechtssetzung. Liechtenstein, seine Banken, seine Treuhandgesellschaften, Vermögensverwaltungsgesellschaften und seine Fondsgesellschaften haben nach wie vor viele Vorteile auf ihrer Seite, die mit politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten zu tun haben, aber auch damit, dass unsere Finanzdienstleister einen hohen Qualitätsanspruch haben.» Dass dieser Anspruch berechtigt sei, zeige sich darin, dass sich liechtensteinische Banken in Ländern, in denen das Bankgeheimnis keine Rolle spiele, erfolgreich behaupten könnten. Dies gelte auch für die Niederlassungen der VP Bank, führte Brunhart in seinem Ausblick weiter aus.
Fredy Vogt, Chief Financial Officer, der die VP Bank für ein halbes Jahr interimistisch geführt hat, blickte abschliessend auf das Geschäftsjahr 2009 zurück: «Die Ergebniszahlen zeigen, dass der gesamte Markt immer noch eine Herausforderung ist. Wir haben eine Kostenreduzierung im Personal- und Sachaufwand von sechs Prozent durchgesetzt, wir haben die Marktrisiken in unserer Bilanz erheblich abgebaut, wir haben die Liquidität unserer Bank wesentlich verbessert, wir konnten durch die Erholung der Finanzmärkte auf unsere eigenen Finanzanlagen erhebliche Gewinne erzielen, wir konnten den Abfluss von Kundengeldern im zweiten Halbjahr nahezu stoppen und unsere Kundenvermögen konnten im ersten Quartal 2010 stabil gehalten werden.» Am 3. Februar 2010 hat der Verwaltungsrat Roger H. Hartmann zum neuen Chief Executive Officer ernannt. |

In seinen Worten an die Aktionärinnen und Aktionäre bekräftigte der neue CEO Roger H. Hartmann die Ausrichtung der VP Bank: «Die VP Bank Gruppe ist im veränderten Umfeld gut aufgestellt. Unser Kerngeschäft ist das internationale Private Banking, dessen Bearbeitung ausgezeichnete Kompetenzen, Dialog mit den Kunden und die Wahrung der Privatsphäre erfordert. Wir setzen den Ausbau des Private-Banking-Geschäfts konsequent fort, entwickeln das Geschäft mit Vermögensverwaltern und Treuhändern weiter und pflegen gleichzeitig den Markt Liechtenstein und die Region Ostschweiz für Kommerz-, Kredit- und Retailkunden. Der Schutz der Privatsphäre geniesst dabei für uns den höchsten Stellenwert.» |